Seit heute morgen sind wir mehr als 200 sm von Land entfernt. Damit können wir keine Hilfe mehr aus der Luft erhalten. Ein Hubschrauber von der Sorte, der 600 sm Reichweite hat -- selten, die meisten kommen bestenfalls auf die Hälfte -- könnte also bei 200 kn ungefähr 3h fliegen, nimmt man 1h zum Arbeiten vor Ort an, bleibt 1h Flug pro Richtung oder eben 200 sm. Wir sind ab sofort auf eigene Hilfe oder Hilfe durch ein anderes Wasserfahrzeug angewiesen.
Nichts weist aber darauf hin, dass wir demnächst Hilfe bräuchten. Das Boot gleitet unverändert leicht durchs Wasser. In den Kabinen liegt man wie in der Lufthansa 1.Klasse, bei leichtem Säuseln der klimaanlage, und plätschern des Wassers an der Bordwand. Alle bei guter Gesundheit.
Die Wellen sind ausgesprochen niedrig, vielleicht 1/2 m. Da haben wir auf dem Ijsselmeer höhere Wellen gehabt. Kurs nahezu unverändert. Aber die Wetterkarte sagt nunmehr ein Hochdruckgebiet voraus, das in niedrigeren Breiten liegt, deutlich niedriger als bisher angenommen. Danach werden wir in 1 Woche wohl motoren müssen.
Der Himmel ist leicht bewölkt. Es gibt also viel Sonnenschein. Leider eher zuviel.
Habe noch einen Blick in die Crew Kabinen werfen können. Da geht es etwas enger zu, mit bis zu 3 Kojen in einer (kleineren) Kabine. Aber der Vorteil einer schmalen Kabine ist ja, dass man nicht so leicht rausrollen kann ;-)
1 Kommentar:
Und der Vorteil einer großen Kabine, in der man alleine schläft, ist, dass keiner über einen drüberrollen kann...
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